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28.06.2016 um 13:06

Erfolgsfaktoren für mobiles Content-Marketing

Dass Google auf mobile Inhalte setzt, ist nichts Neues. Mit dem Mobil-Update hat der Suchmaschinen-Riese deutliche Signale gesetzt. Auf Unternehmensseite scheint man auf dem Ohr mitunter taub zu sein. Denn viele Websites sind bis heute nicht entsprechend optimiert. Dabei könnte es so leicht sein.

Bye-bye, Desktop-User

Smartphones und Tablets gehören zum Alltag

Mobiler Content wird immer noch vernachlässigt.

Zahlen belegen, dass mobile Internetnutzung in Deutschland längst angekommen ist. Mehr als 50 Prozent nutzt dank Smartphone das Internet häufiger als bisher. Besucher gelangen also längst nicht mehr mehrheitlich vom klassischen Rechner oder Laptop auf eine Webseite. Genau genommen, verwenden Internetnutzer in Deutschland mittlerweile durchschnittlich 2,4 internetfähige Endgeräte.

Mobile Optimierung ist Pflicht nicht Kür

Zwar profitieren gerade lokale Businesses von der Suchanfragen auf Smartphones. Nichtsdestotrotz erfolgt branchenübergreifend mehr als die Hälfte der Seitenzugriffe von mobilen Endgeräten. Eine Google-Studie hat übrigens Interessantes zutage gefördert: Internetnutzung über mobile Endgeräte findet häufiger zu Hause statt als unterwegs. Viele User ziehen Tablets und Smartphones sogar vor, obwohl ein Computer in der Nähe ist. iPads und Smartphones bei der Content Planung außen vorzulassen, ist sträflich.

Mobiler Content muss funktional sein

Bei der Produktion von mobile Content gelten zwar die gleichen Qualitätsmaßstäbe wie bei Desktop-Content, die User haben an mobile Inhalte aber einen anderen Anspruch. Denn die Internetnutzung basiert stark auf konkreten Fragestellungen. Das geht über Öffnungszeiten und Routenplanung weit hinaus. Oft ergeben sich im Gespräch Fragen, und jemand zückt das Smartphone, um schnell die Lösung zu googlen. Oder auf dem heimischen Sofa kehrt ein Gedanke zurück, zu dem man noch fix etwas recherchieren wollte.
Mobiler Content muss sich daher durch hohe Funktionalität auszeichnen und schnell Antworten liefern. Das bezieht sich auf die Technik wie auf die Gestaltung von Bild und Text. Man darf nicht vergessen, wie klein ein Smartphone-Display ist. Der Content muss darum in verdaulichen Happen, ›bite size content‹, präsentiert werden.
Das Design sollte entsprechen schlicht und klar sein. Dazu gehören gerade Linien, einfache Formen und kontrastreiche Farben. Die Motive in Bildern und Fotos dürfen nicht zu kleinteilig sein. Als Thumbnail oder in der Verkleinerung auf dem Smartphone wären sie gar nicht mehr erkennbar.

Mobile Endgeräte brauchen smarte Texte

Auch die Texte sollten auf mobile Endgeräte ausgerichtet sein. Die Qualität der Überschrift spielt auf mobilen Endgeräten eine noch größere Rolle. Denn auf dem Smartphone sehen die User in der Vorschau weniger von einem Text als im normalen Browser. Die Überschrift erhält als Klickanreiz also noch mehr Gewicht. Außerdem sollte alle Headlines so knapp wie möglich gehalten werden, damit sie nicht in zwei Zeilen umbrechen.
Ein kleiner Bildschirm ist mitunter schon mit zwei längeren Sätzen gut gefüllt. Der Text muss daher möglichst in viele kleine Absätze unterteilt und mit Zwischenüberschriften versehen werden. Auflistungen mit Spiegelstrichen verdichten nicht nur Informationen, sondern geben dem Text zusätzlich Struktur. Die Leser scannen anhand dieser Elemente den Text und können so auch in kürzester Zeit – beispielsweise in der Warteschlange – die für sie wichtigsten Aspekte erfassen. Die Unterteilung funktioniert aber nur, wenn Aufbau und Inhalt eines Artikels es auch zulassen. Das muss bereits bei der redaktionellen Planung des Contents berücksichtigt werden.

Lange Artikel für kurze Bildschirme

Gerade sehr lange Text-Formate sind schwierig für die mobile Rezeption. Kleinere Beiträge von zwei- bis dreihundert Wörtern lassen sich leichter auch für Smartphones und iPads aufbereiten. Allerdings muss man nicht vorschnell die Flinte ins Korn werfen. Die Zahlen zeigen, dass gerade iPads und andere Tablets immer mehr zum Feierabend-Gerät mit Wohlfühl-Faktor werden. Wenn der Content technisch gut aufbereitet ist und inhaltlich glänzt, scrollt oder blättert sich ein User auch am mobilen Endgerät ganz in Ruhe durch.
Gerade bei längeren Textformaten ist eine gute Struktur jedoch noch bedeutsamer: Am besten lockert man den Artikel mit Zusatzelementen wie Videos, Gifs, Bildergalerien, Grafiken und Infoboxen auf. Der User bekommt jedes Mal einen neuen Leseimpuls und bleibt länger bei der Stange. Allerdings darf dies nicht auf Kosten der Ladezeit gehen, schließlich ist man bei der mobilen Internetnutzung oft auf das Handynetz angewiesen.

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